Die Zeit heilt keine Wunden.... Man gewöhnt sich nur an den Schmerz.

Wunsch eines Kindes an den Weihnachtsmann

Lieber, guter Weihnachtsmann,
man sagt, du seist der, der fast alles kann.
Die Plätzchen hab ich für dich schon gebacken,
Du musst jetzt nur noch deine Geschenke packen.
Mein Wunsch ist gar nicht so klein,
aber nicht für mich, oh nein!
Meine Mama weint immer gar so sehr,
denn der Papa liebt uns nicht mehr.
Er ist weggegangen, aus unserem Leben verschwunden
und hat sich auch gleich mit einer neuen Frau verbunden.
Mich liebt und herzt sie ganz viel und gern.
Sagt zu mir, ich bin ihr kleiner Stern.
Wenn wir spielen, lachen wir auch,
bis uns weh tut der Bauch.
Aber ich weiß ganz gewiss, ganz genau
für Mama sind die Abende einsam und grau.
Bitte lieber, guter Weihnachtsmann,
mach das die Mama wieder richtig lachen kann.
Daher wünsche ich, nun gib Acht,
denn du allein hast dafür die Macht:
Einen tollen, lieben, netten Mann
der Mama zieht in seinen Bann.
Einen mit hübschen Augen,
die der Mama den Atem rauben.
Ach ja: und nett zu mir muss er sein,
sonst findet die Mama den noch gemein.
Er muss auch nicht unter den Baum
denn dahin passt er ja wohl kaum.
Mach einfach nur die Mama wieder froh
dann bin ich es längst, sowieso.
Wieder ein Strahlen in ihrem Gesicht
Mehr wünsche ich mir auch nicht.

Danke lieber Weihnachtsmann

2 Kommentare 12.12.11 21:35, kommentieren

ScherbenHerz


Tränen rinnen aus meinen Augen, wie Blut aus einer frischen Wunde.

Ringe nach Fassung, doch nur Schlurzen dringt aus meinem Munde.

Meine wunderschöne Welt zusammen gebrochen wie ein Kartenhaus,

das von einem Windhauch erfasst wurde, einfach so ist es aus.

Mein Herz zerbrochen wie Glas, eine einzige Scherbenwelt.

Da ist rein gar nichts mehr, dass es noch zusammen hält.

Es tut weh, alles schreit in mir, fühl mich einsam und leer.

Aber so ist es nun einmal: Das Leben ist niemals fair.

Glück ist nur eine Illusion, ein Traum, ein erloschener Stern.

Einst war die Liebe so nah, doch nun unerreichbar fern.

2 Kommentare 11.12.11 08:56, kommentieren

Ohne Worte

Ohne Worte

 

Hast du je das Geflüsterte verstanden?

Denn da sind Schmerzen entstanden.

Wach auf!

Hast du je das Gesagte vernommen?

Denn mich machte es benommen

Wach auf!

Hast du je die Schreie gehört?

Denn mich hat es zerstört

Wach auf!

1 Kommentar 11.12.11 08:55, kommentieren

Nachts allein in der Bibliothek

Man kennt das ja: Studenten sind vom Grundsatz her immer erst mal faul. Zumindest bis zu dem Punkt, an dem der Abgabetermin für Hausarbeiten schon fast da ist. So bin auch ich, Jana. Zwar hatte ich mit meiner Hausarbeit schon zeitig begonnen, aber da man mich dazu verdonnert hatte andere Literatur mit einzubeziehen, hatte ich noch ein Problem: Welche. Also hieß es kurz vor knapp ab in die Bibliothek und Bücher wälzen, damit ich irgendetwas fand, dass auch nur im Entferntesten etwas mit meinem Thema zu tun haben könnte. Es ist glaub ich überflüssig zu erwähnen, dass ich keine Lust hatte.  Aber es nutze alles nichts, also ging ich mit einer Thermoskanne frischen Kaffees bewaffnet in die dritte Etage der Bibliothek, da sich dort die Fachbücher für Psychologie befanden und machte mich mürrisch an die Arbeit. Zwischenzeitlich fand ich das ein oder andere Buch nicht, dass mir unser kompliziertes Onlineverzeichnis vorschlug, daher bat ich das ein oder andere Mal den wirklich süßen Bibliothekar, Nico, um Hilfe. Er hatte kurzes dunkles Haar, dessen widerspenstigen Strähnen ihm ins Gesicht fielen und ihn aussehen ließen wie ein Lausebengel, aber auch gleichzeitig wie ein dunkler Erzengel. Irgendwie musste ich bei ihm an den Zauberlehrling denken, aber keine Ahnung warum. Verschmitzt warf er mir jedes Mal wenn ich ankam ein atemberaubendes Lächeln zu, sodass ich mein Herz daran erinnern musste gefälligst weiter zu schlagen. Zugegeben, dass ein oder andere mal vielleicht, hätte ich seine Hilfe nicht gebraucht, aber er war halt zum Anbeißen und wenn er sich für mich streckte, um mir ein Buch aus der natürlich obersten Reihe zu holen, zeichneten sich seine perfekt gemeißelten Bauchmuskeln außerordentlich gut gegen sein Oberteil ab (Sabber). Aber ich war ja nicht hier um mir Kopfkinos mit dem Bibliothekar zu fahren, sondern um zu arbeiten. Also wieder auf ans Werk. Stunde um Stunde wälzte ich dicke Schinken, von Freud über Maslow und Skinner. Es war ermüdend. So ermüdend, dass mir über einen Artikel von Freud schließlich die Augen zu glitten. Doch ich konnte so lange nicht geschlafen haben, aber zumindest so lang, dass die großen Lichter der Bibliothek schon erloschen waren und nur noch meine kleine Platzleuchte ihr Licht ungebeugt spendete. Kurzer Hand war ich hellwach und ging durch die Regalgänge, die über und über vollgestopft waren mit alten und neuen Büchern. „Hallo?“ fragte ich zaghaft und leise. Nix. Kein Laut war zu hören, außer meine Schritte die vom Teppichboden gedämpft wurden. Ich knipste noch ein paar kleine Tischleuchten an, um etwas mehr sehen zu können und ging zur Tür, die an jeder Etage in das große Treppenhaus führte, die die einzelnen Stockwerke mit einander verband, über der das grüne Schild für Ausgang ebenfalls sein scheues Licht abgab. Sie war offen. Zum Glück lag das Foyer in Richtung des Vollmondes, der am Himmel stand und tauchte es in ein schauriges graues Licht. Tapfer marschierte ich durch das unheimliche Zwielicht auf die große Tür zu. Diese allerdings war abgeschlossen. Mist. Ich traute mich nicht zu sehr daran zu rütteln, da sonst wahrscheinlich der Alarm los gegangen wäre und das hätte mir sicher eine ganze Menge Ärger eingebrockt. Mein Handy hatte ich dusselige Kuh natürlich nicht mit in die Bibliothek genommen, da ich von niemandem gestört werden wollte. Klasse. Aber naja. Wenn ich schon mal hier war, dann konnte ich ebenso gut weiter arbeiten. Also ging ich wieder an meinen Arbeitsplatz zurück, an dem ich ja auch noch meine Tasche stehen gelassen hatte und widmete mich wieder Sigmund Freuds Artikel über Traumanalyse. Doch es dauerte nicht lang, da übermannte mich wieder die Müdigkeit und ich sank wieder in tiefen Schlaf. Es dauerte aber wieder nicht lange bis ich von einer strengen Männerstimme geweckt wurden: „So geht das aber nicht junge Dame. Das ist eine Bibliothek, kein Schlafzimmer.“ Verschlafen hob ich den Kopf und streckte meine Glieder, die von der nicht grade optimalen Schlafposition steif geworden waren. Augen reibend schaute ich zur Quelle der Stimme. Da stand ein Mann vor mir, mit weißem Vollbart und Halbglatze in einem altmodischen Anzug gekleidet. Auch wenn ich kein Modegenie war, so tippte ich darauf, dass der Stil wohl aus den frühen zwanziger Jahren stammte. Er sah Sigmund Freud verdammt ähnlich. Moment… Ich rieb mir noch mal die Augen und mit einem Schlag war ich hellwach. Das konnte ja jetzt nicht wahr sein. Nein, ich fing definitiv an zu spinnen, zu fantasieren oder sonst was. Vor mir konnte doch nicht tatsächlich Sigmund Freud stehen. Schließlich war der Knabe vor gut und gern neunzig Jahren gestorben. „Was starren sie mich so an, junge Dame? Das ist unhöflich.“ Verdattert klappte mein Mund auf und wieder zu ohne das ich fähig war dem Mann vor mir eine Antwort zu geben. „Ich äh… ich…“ wow. Ich benahm mich wie eine geisteskranke, gut, dass ein Psychologe vor mir stand. Oh Gott! Wenn die Situation nicht so abgedreht gewesen wäre, dann wäre mir mein Benehmen äußerst peinlich gewesen. Es fehlte eigentlich nur, dass auch die Romanfiguren aus der Literaturabteilung zum Leben erwachten. Grade stellte ich mir vor, wie die „Maulende Myrte“ aus Harry Potter sich Herrn Freuds Gemecker anschließen würde, oder zumindest der Graf Dracula, aus gleichnamigem Roman von Bram Storker, sich zu uns gesellen würde, als Nico um die Ecke bog. Na klasse. Somit war der Wahnsinn dann komplett. „Herr Freud? Was machen sie da?“ „Ich unterhalte mich mit dieser unhöflichen Person, zumindest würde ich das tun, wenn das Gör nicht nur Luftlöcher starren würde, sondern mal antworten würde, wenn ich sie etwas frage. So gestaltet sich die Kommunikation äußerst einseitig.“  Nico lächelte ein unglaublich spitzbübisches und hinreißendes Lächeln. Wenn ich nicht so verwirrt gewesen wäre, dann wäre ich sicher (mal wieder) dahin geschmolzen. „Sigmund, ich glaub du hast die gute erschreckt. Schließlich bist du eigentlich… naja… tot halt.“ „Mein junger Freund Nico, sehe ich aus, als wäre ich tot? Meine Theorien und Gedanken werden den Rotzlöffeln immer noch gelehrt. Solange sich Leute an mich erinnern, so lange werde ich weiter leben.“ Wieder dieses hinreisende Lächeln von Nico, als er antwortet: „Nun, aber es ist für normale Leute schon etwas verwirrend, wenn sie Leute treffen, von denen Gott und die Welt  denkt, sie seien tot. Also sei so freundlich und entschuldige dich bitte.“ Ich beobachtete stumm die bizarre Szene die sich vor meinen Augen abspielte. Ja, eindeutig: ich wurde plemplem… „Verzeiht, werte Jana, dass ich euch einen Schrecken eingejagt habe, das war nicht meine Absicht.“ Er beugte sich zu mir runter, da ich ja immer noch wie klein Doofi auf meinem Stuhl saß, nahm meine Hand und deutete einen Handkuss an. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber: es war einfach zu irre. „Wie ich sehe, so lesen sie meinen Artikel über Traumanalyse, junge Dame.“ „Ähm.. ja…“ Ohja Jana, dass war sehr klug und klang sicher extrem gebildet. Eigentlich hatte ich auch noch nicht viel von dem Artikel gelesen, sondern hatte ihn ja eher als Kopfkissen missbraucht. Aber das sind ignorierbare Kleinigkeiten. Ich versuchte erneut meine Sprache zurück zu gewinnen und etwas geistreicher hinzu zufügen: „Ich studiere das Fach Psychologie und schreibe eine Hausarbeit über das Thema „Traumdeutung: Unfug oder Wissenschaft“. Da kam mir ihr Artikel natürlich wie gerufen.“ Freud nickte anerkennend und Nico schien ein Lachen kaum noch unterdrücken zu können. Also ich fand die Situation gar nicht witzig! „Sigmund, was würdest du dann jetzt davon halten, wenn du Jana nicht weiter von ihrer Arbeit abhalten würdest und dich stattdessen im Foyer mit Immanuel und John Paul zu deiner abendlichen Diskussionsrunde treffen würdest? Ich bin sicher Marie ist auch schon da.“ Wenn mein Blick nicht schon vorher so sehr der einer geisteskranken Vollidioten geähnelt hätte, dann aber spätestens jetzt. Immanuel? Kant etwa? Oho… meine um meine geistige Gesundheit war es wohl wirklich nicht zum Besten bestellt. Und das muss ich ja schließlich wissen, denn ich studiere dieses Fach schließlich schon seit einigen Semestern. Als ich mich damals eingeschrieben hatte, hätte ich nicht gedacht, dass ich irgendwann mal auf der Couch liegen würde. Eigentlich hatte ich eher daran gedacht auf dem Stuhl daneben zu sitzen und Leuten bei ihren Problemen zu helfen… Freud verabschiedete sich schließlich, da ja Nico Recht hätte und er seine Freunde nicht warten lassen wolle. Mit einem „Entschuldigt mich also bitte, ich wünsche euch noch eine angenehme Nacht.“ „Tschüss“ war das einzige was ich geistreich zurück geben konnte. Ja… ich war wirklich megaintelligent und klug. „Was machst du eigentlich noch hier?“ fragte mich Nico, als ich so gar nicht intelligent Freud hinterher starrte. „Äh…“ „Ja?“ „Also ich denke ich bin eingeschlafen. Machst du denn keinen Kontrollgang, bevor du hier abschließt? Du hast mich hier vergessen und eingesperrt. Nebenbei bemerkt: Hier ist es ganz schön gruselig, also nachts mein ich.“ Nico lachte herzhaft auf: „Oh Jana. Du hast doch nicht etwa Angst vor ein paar Büchern… Aber du hast natürlich recht. Ich war eben in Eile und hab eben mal ausnahmsweise nicht kontrolliert ob sich noch jemand hier aufhält. Ich weiß, dass war falsch. Aber hier ist noch nie was passiert, also dachte ich, dass es dieses eine mal bestimmt auch so ist und ich einfach gehen kann. Konnte ja nicht wissen, dass du so fleißig schläfst.“ „Hey ich hab gearbeitet“ Er grinste. „Ja das hat Sigmund gesehen.“ Ich sah ihn bitterböse an: „und was heißt hier eigentlich ‚es passiert so wie so nie was‘… Ist das etwa normal, dass Aladin und die vierzig Räuber sich mal so mir nichts dir nichts aus ihrer Romanvorlage befreien und die Schlaft um Waterloo nachstellen?“ Wieder grinste er, und gab mir zurück: „Nun eigentlich sind die Romanfiguren eher schüchtern. Sie bleiben gern unter ihres Gleichen. Aber bei Sigmund und seinen Freunden ist das was anderes. Sie treffen sich regelmäßig zum Diskutieren.“ „Ahja…“ „Ja. Also als ich das erste mal die Gruppe von ihnen gesehen hab, bin ich auch vor Schreck fast wieder aus der Tür gefallen. Mittlerweile find ichs aber ganz cool. Die Themen sind immer sehr spannend und es macht Spaß ihnen zu zuhören. Also du brauchst wirklich keine Angst haben. Es wird dich schon kein Drache hier drin fressen oder sowas.“ „Na du, aber da bin ich doch direkt erleichtert…“ Nico nahm mich am Arm und führte mich runter in sein Büro. Dort gab er mir einen Kaffee und während ich dort so saß, fing ich auch schon so langsam an, die Sache aus dem dritten Stock zu vergessen und es kehrte wieder Ruhe in mir ein.  Allerdings half das Koffein nicht wirklich und so dämmerte ich wieder weg…

 

Als ich wieder wach wurde dämmerte bereits der Morgen. Verwirrt sah ich mich um. Wie war ich denn jetzt schon wieder in den dritten Stock gekommen? Unter mir lag, als sei nichts gewesen, immer noch der Artikel über Traumanalyse. Hatte ich das nur geträumt? Aber es war so… so real. Ich weiß nicht, wie lang ich hier noch so gesessen hatte und verdattert den Artikel angestarrt haben muss, aber doch so lang, dass ich die ersten fleißigen Studenten hier rumwuseln hörte. Schnell kramte ich meine Sachen zusammen und verließ die Bibliothek. Nico traf ich nicht, aber das war wahrscheinlich auch besser so. Was ich jetzt dringend brauchte war eine Dusche und ein ordentliches Frühstück. Aber letzte Nacht…? Das konnte doch kein Traum gewesen sein, oder doch?

1 Kommentar 10.9.11 20:38, kommentieren

Unbeschreiblich

Wogen voller Geborgenheit und Frieden mich durchfluten

Deine weiche Hand auf meiner Haut ganz zärtlich und heiß

Bei dir kehrt sich selbst der schlimmste Tag immer zum Guten

Jeder leidenschaftlicher Kuss von dir deiner Liebe Beweis.

 

In einer tiefen Umarmung sind unsere Körper eng vereint

Haut an Haut, so ist es richtig und wunderschön

Der Augenblick für uns beide einfach perfekt erscheint

Wollen uns nun mit all unserer Liebe verwöhn

 

Dein Mund an meinem Ohr ganz zärtlich spricht

„Mein Stern, mein Herz, Ich liebe dich so sehr“

Ich schau in deine dunklen Augen, in dein Gesicht

Es verspricht nicht nur das, sonder so sehr viel mehr

 

Zart fängst du an mein Geheimnis hingebungsvoll zu küssen

Jeden Millimeter willst du schmecken und entdecken

In mir wächst das Gefühl vor Glück zerspringen zu müssen

Mich so zu fühlen kannst nur du allein in mir erwecken

 

Das Feuer in mir ist längst glühend heiß zum Leben erwacht

Nichts auf der Welt macht mein Blut so heiß wie diese Gier

Für uns steht die Zeit heut still in dieser sinnlichen Nacht

Erlöse meiner Sehnsucht bittersüßen Schmerz, jetzt und hier

 

Meine Wünsche, mein Verlangen, mein Sehnen gern sind deine Befehle

Ich beuge mich dir entgegen in Erwartung tausender Freuden

Meine Lust sammelt sich in einem leisen Stöhnen in meiner Kehle

Du kannst es nicht mehr erwarten, willst keinen Moment mehr vergeuden

 

Mit stürmischen Küssen beginnst du endlich vollkommen in mir zu versinken

Schnell und wild bringst du mein Innerstes heftig zum Beben

Lassen uns von der Lust weit wegtreiben, zusammen wir darin ertrinken

Um gemeinsam das schönste und intensivste Gefühl zu erleben.

 

Das Gefühl steigert sich bis wir schließlich beide innerlich explodieren

Werde für dich allein zum Vulkan, wie ein brennender Komet so heiß

Die Welt um uns herum existiert nicht, die können wir getrost ignorieren

Sinken glücklich in die Laken zurück, küsse den von deiner Stirn den Schweiß

 

Ich liege nun hier glücklich auf dem Bett und du daneben

Was kann es auf der großen, weiten Welt schöneres geben?

Will mit dir allein noch viele unvergessliche Momente erleben

Bin dir mit Körper, Geist und Seele völlig ergeben

Teilen wir zusammen, den Rest unseres Leben!

1 Kommentar 8.9.11 20:43, kommentieren

Satre

Stimmen Sie Sartre zu, dass der Mensch in jedem Moment eine freie Wahl treffen kann und muss?

Geht man nach der Philosophie von Sartre, dann ist der Mensch per Zufall durch die eigene Geburt ins Leben geworfen worden und muss nun sein Leben selber in die Hand nehmen. Dies bedeutet in letzter Konsequenz, dass er zur Freiheit verdammt ist eben dieses Leben selber zu gestalten, indem er Entscheidungen trifft und für die daraus entstehenden Konsequenzen einsteht. Im Folgenden werde ich mich mit dieser Einstellung auseinander setzten und ihnen dar legen ob ich Sartre  zustimme, was die „freie Wahl“ betrifft.

Anmerken möchte ich aber zuvor noch, dass ich in meine Überlegung nur Menschen einbeziehe, die im vollen Besitz ihrer geistigen Fähigkeiten sind. Demnach muss ich Kinder und geistig eingeschränkte Menschen aus meinen Überlegungen bewusst ausklammern, da ich nicht weiß wie es um ihren freien Willen bestimmt ist.

Zudem muss ich Opfer von Gewalttaten ausschließen, zum Beispiel Vergewaltigungsopfer, wie die junge Frau aus Amstetten, die von ihrem Vater Jahre lang im Keller eingesperrt und missbraucht wurde, oder Adriano Alberto, der im Sommer 2000 von Neonazis zu Tode geprügelt wurde, denn das hat er sicher nicht gewollt und eingerechnet, als er seine Wohnung verließ.

Während meiner Überlegungen musste ich mir die Frage stellen, wie es bei Gefängnisinsassen aussieht, die nicht frei entscheiden können was sie wann tun oder wohin sie gehen wollen. Nur dazu fiel mir dann ein, dass dies die Konsequenz einer Tat ist, die gegen das Gesetz verstoßen hat. Diese Tat haben Häftlinge mit eigenem Willen und im Bewusstsein etwas Verbotenes zu tun begangen und müssen nun die Konsequenzen tragen. Daher hat der eigene freie Wille und ihre eigenen Entscheidungen dazu geführt. Anders sieht die Sache für mich bei politischen Gefangenen aus. Demnach möchte ich auch diese Gruppe von meinen Überlegungen ausschließen.

Wenn ein Christ seinen Pfarrer fragt: „Wenn Gott so gut, barmherzig und allmächtig ist, warum gibt es dann so etwas wie Krieg und Mord?“ wird er mit großer Wahrscheinlichkeit folgende Antwort bekommen: „Gott schenkte uns Menschen den freien Willen.“ Mit diesem freien Willen ausgestattet werden die Menschen von Gott in die Welt entlassen. Ich bin der Meinung, dass man hier eine Parallele zu Sartres Gedankengut erkennen kann und auch wenn ich nicht religiös bin oder an Gott glaube, so denke ich schon, dass wir Menschen einen freien Willen besitzen Dinge zu tun oder zu unterlassen. Doch sind viele Menschen meiner Meinung nach mit dieser großen Freiheit etwas überfordert und geben ihre Wahlmöglichkeit an eine Autoritätsperson ab.

Betrachtet man das Milgram-Experiment, dass wir auch in der Vorlesung besprochen haben, dann bestätigt es meine Anschuldigung, dass Menschen sich gern hinter Autoritäten verstecken. Milgrim[1] wollte mit diesem Experiment die Frage klären, in wie weit normale Menschen bereit sind Gehorsam zu leisten und offensichtlich unmenschliche Anordnungen zu befolgen, die ihnen eine Autorität gegeben hat. Milgrim fragte sich wieso so viele Menschen unter dem NS-Regime bereit waren sich in den Tötungsdienst der Nazis zu stellen, beziehungsweise ob dies ein „deutscher Charakterfehler“ war oder ob es Situationen und Umstände gibt, in denen jeder normale Mensch dazu bereit ist einen anderen Menschen zu töten. An dem Experiment nahem 40 männliche Amerikaner teil, die aus verschieden Altersgruppen, Berufen und Bildungsständen stammten. Ihnen sagte man, dass es sich bei dem Versuch um ein Lernexperiment handle, das die Beziehung zwischen Bestrafung und Gedächtnis aufzeigen soll. Die Männer sollten die Rolle eines Lehrers einnehmen und die andere Gruppe angeblicher Versuchsteilnehmer die von Schülern (die „Schüler“ waren alle in die Details des Experimentes eingeweiht). Wenn der Schüler einen Fehler machte, so sollte der Lehrer ihm einen Stromschlag verabreichen und diese nach vorgeschriebener Weise regelmäßig zu erhöhen. Es gab insgesamt 30 Schalter dafür von 15 Volt, markiert als „leichter Schock“ bis hin zu 450 Volt, markiert als „Lebensgefahr“. Vor Beginn wurde den Teilnehmern von einem Versuchsleiter, einer Autorität, nochmals eingeschärft wie wichtig die unbedingte Einhaltung der Regeln sei, um das Experiment nicht zu gefährden. Die Lehrer konnten ihre Schüler nicht sehen, sondern nur hören. Der jeweilige Schüler sagte beiläufig vor Beginn, dass er ein leichtes Herzleiden habe, aber dennoch an dem Versuch teilnehmen wolle. Bei einer Spannung von 75 Volt stöhnte er laut, was der Lehrer hören konnte. Bei 180 Volt schrie er um Hilfe und bat das Experiment abzubrechen und bei 300 Volt schwieg er. Alle Versuchspersonen empfanden die Situation wohl als sehr unangenehm und flehten ihren Schüler an richtig zu reagieren, damit sie keine weiteren Schläge verabreichen müssen, aber nur ein Drittel der Versuchspersonen brach selbständig ab, jedoch erst bei 200 bis

400 Volt, niemand verweigerte also den Gehorsam unter 200 Volt. Der Rest verabreichte die mit „Lebensgefährlich“ gekennzeichneten 450 Volt und hätten einen Menschen damit umgebracht.

Was sich meiner Meinung nach daran zeigt ist, dass Menschen dazu neigen sich Autoritäten unter zu ordnen und somit die Entscheidungsgewallt in ihre Hände geben. Am Ende würde es dann heißen: „Man hatte mir gesagt ich soll dies tun…“. Aber: Schlussendlich hatten die Versuchsteilnehmer selber das Zepter in der Hand. Sie legten selber den Schalter um und haben sich bewusst dafür entschieden ein Experiment nicht zu gefährden, sondern einen Menschen zu töten. Und auch nur das zählte und zählt bei den Prozessen gegen die Nazis. Als Beispiel möchte ich hier Hanna Schmitz bringen, aus dem Roman „der Vorleser“ von Bernhard Schlink. Sie arbeitete als Aufseherin in einem Konzetrationslager. Vorher hatte sie die Möglichkeit in einer Firma eine leitende Position zu übernehmen, hat diese aber nicht wahr genommen, da sie Analphabetin ist und befürchtete, dass es auffallen könnte. Daraufhin nahm sie die Stelle bei der NS an. Hanna war sich der Ausmaße ihrer Taten bewusst und entschied sich bewusst dazu dies hinzunehmen, damit ihre Schwäche nicht auffällt. Sie wird bei einem Prozess dafür verantwortlich gemacht, dass mehrere Jüdinnen die unter ihrer Obhut standen, in einer Kirche verbrannten, da sie angeblich den einzigen Schlüssel besaß und das Tor nicht aufgeschlossen hatte. Das bewies ein von ihr unterschriebenes Formular. Aber da sie nicht schreiben konnte, war es unmöglich, dass sie die Verantwortliche war, die es unterschrieben hat. Da man ihr aber mit einer Schriftprobe drohte, nahm sie die Schuld bewusst auf sich, damit auch hier ihre Schwäche nicht aufgedeckt wurde. Aber: Sie hatte die freie Wahl sich zu entscheiden. Sie hätte sich die Blöße geben können und sich als Analphabetin zu erkennen geben können, was sie aber in beiden Fällen nicht tat und damit erstens bewusst den Tod vieler Mädchen und Frauen in Kauf genommen hat und zweitens sich selber in eine lebenslange Haft gebracht hat. Für mich ist dennoch klar, dass sie zu jeder Zeit die Wahl gehabt hätte. Sie hatte Angst, das gesteh ich ein. Aber ihr Wille war nicht determiniert. Viele in den Prozessen angehörte NS-Aufseher mögen argumentiert haben: „Man befahl mir das ich x tun sollte, sonst würde ich ebenfalls sterben.“ Dem Menschen ist seine eigene Haut näher als die anderer, was ich nachvollziehen kann. Allerdings haben auch diese Menschen vom Prinzip her die Wahl gehabt das Verlangte zu tun oder eben nicht und das Schicksal zu teilen. Zum Glück gibt und gab es aber Menschen, die nicht so dachten. Viele haben aus eigenem Antrieb die Gefahren in Kauf genommen und Juden geschützt, versteckt oder zur Flucht verholfen.

 

Da mich die Frage sehr beschäftigte, sprach ich mit einem Bekannten und fragte ihn, ob er Sartre zustimmen würde, was die freie Wahl anginge. Seiner Meinung nach können wir nie eine freie Wahl treffen, da wir uns (fast) immer der Konsequenz und deren Tragweite bewusst sein würden. Nachvollziehbar fand ich seinen Ansatz. Wenn man davon ausgeht, dass jede Aktion eine Reaktion hervorrufen wird, dann ist einem auch klar, dass sein Tun nicht ohne Folgen bleiben wird. Das würde also bedeuten, dass wir von den möglichen Konsequenzen unseres Handelns determiniert wären. Man kann davon ausgehen, dass jemand der etwas tun möchte vorher abwiegt, was geschehen könnte und dann entscheidet wie er handelt auf Grundlage der Überlegung. Ein Beispiel: Ein Ehepaar wird von den Eltern des Mannes zum Abendessen eingeladen. Die Ehefrau weiß aber, dass die Eltern sie nicht mögen und auf der anderen Seite mag sie ihre Schwiegereltern auch nicht. Sie muss sich nun entscheiden ob sie ihren Mann alleine zu dem Abendessen schickt, dann läuft sie Gefahr, dass der „Haussegen schief hängen“ wird, oder aber sie überwindet sich ihrem Mann zu Liebe mit zu gehen. In Hinblick, dass der Mensch durch die Konsequenzen determiniert sei, wird sie sich für die bequemere Lösung entscheiden, nämlich ihre eigenen Bedürfnisse zurück stecken und mit gehen. Diesen Gedanken sind sehr Folgen orientiert, also konsequenzialistisch. Allerdings sehe ich keinen Grund dafür warum hier nicht auch der Ansatz von Sartre greifen würde. Ich bin der Meinung, dass die Ehefrau dennoch frei entscheiden kann, was sie tun möchte. Natürlich muss sie sich der Folgen bewusst sein und wahrscheinlich wird sie den Frieden wahren wollen, aber sie könnte sich auch dagegen entscheiden. Sie muss nur wissen mit welcher Konsequenz sie leben will, tut dies dann aber ohne, dass ihr jemand diese Entscheidung abnimmt oder gar für sie trifft. Eher noch würde ich behaupten, dass dies ein weiteres Beispiel dafür ist, das wir Menschen uns gern frei dafür entscheiden unsere Verantwortung in die Hände eines anderen zu legen. Denn wenn ihr Mann sie fragt, warum sie sich für das Abendessen entschieden hat, wird sie wahrscheinlich sagen, dass sie es nur ihm zur Liebe getan hat und es eigentlich gar nicht wollte.

 

Abschließend möchte ich noch einmal festhalten:

Egal ob ein Gott uns dieses etwas geschenkt hat, dass man freien Willen nennt oder ob wir durch Zufall an ihn gebunden sind, stimme ich Sartre ganz klar zu, dass wir uns immer und überall frei entscheiden können oder auch müssen. Auch wenn das Leben wahrscheinlich viel einfacherer wäre, wenn wir es nicht müssten und auch viele Menschen gern ihre Verantwortung abgeben wollen würden, so sind immer wir die, die selber für unsere Taten einstehen müssen, da wir auch selber diese durchgeführt haben und uns dafür entschieden haben. Beeinflussende Faktoren mag es geben, dass bestreite ich nicht. Aber ich muss mich entscheiden ob ich mich zum Beispiel von Angst oder Hass beeinflussen lasse oder nicht. Wäre es anders, dann wären zum Beispiel Sklaven unserer eigenen Angst und das ist etwas, womit ich nicht leben will und auch nicht kann.



1 Kommentar 29.8.11 21:34, kommentieren

Besessen

Mein Name ist Mona. Früher war ich das, was man allgemeinhin als „normales“ Mädchen bezeichnet hätte. Heute ist das etwas anders. Nach dem Tod meiner Mutter hat mein Vater das Trinken angefangen, ich war sechs Jahre alt. Doch leider blieb es nicht nur beim Alk. Abends kam er dann immer öfter in mein Zimmer. Ich denke die grausigen Details lasse ich jetzt besser aus, mir kommt immer noch alles hoch wenn ich daran denke und ich bekomme immer noch dieses beklemmende Gefühl, dass mir die Luft zum Atmen nimmt und in mir den Wunsch aufkeimen ließ, einfach nur tot zu sein.

Ich weiß nicht mehr genau wann genau das angefangen hat, aber irgendwann hatte ich das Gefühl nicht mehr allein Herrin meines Körpers zu sein. Zuerst fing es  recht harmlos an, in dem ich „fremde“ Gedanken dachte. Aber dann hatte ich immer öfters das Gefühl in meinem Bewusstsein in die hinterste Ecke gedrängt zu werden. Also ich war noch ich, so halb zumindest. Und wenn ich in den Spiegel sah, dann sah ich mich. Ich redete wie immer, ich bewegte mich wie immer, aber ich hatte keine Kontrolle über mich. Auf einmal konnte ich offen auf Leute zu gehen und mit ihnen reden. Eigentlich war ich das typische Mauerblümchen und extrem schüchtern, aber plötzlich hatte mein anderes Ich die Initiative ergriffen und ging auf meine Klassenkameraden zu (mittlerweile war ich schon in der weiterführenden Schule, das Problem mit meinem Vater war aber nicht kleiner geworden.) Dann offenbarte sich mein zweites Ich mir, da ich versuchte, erfolglos, dagegen anzukämpfen wenn „sie“ die Kontrolle übernahm…

„Mein Name ist Lysanna und ich bin nicht hier um gegen dich zu kämpfen, ich will dir helfen. Lass mich bitte deine Freundin sein. Ich verspreche dich zu beschützen und wenn ichs verhindern kann, wird dir keiner mehr weh tun.“

Jeder normale Mensch wäre wohl durchgedreht, wenn er irgendwelche Stimmen in seinem Kopf anfängt zu hören, aber ich nicht. Nein, im Gegenteil. Es beruhigte mich ungemein zu wissen, dass ich nicht mehr allein mit meinen Problemen dar stand und ich jemanden nun hatte, dem ich alles „erzählen“ konnte. Reden war zwischen uns unnötig. Ich dachte einfach an das was ich Ly mitteilen wollte und zack bekam ich in meinem Kopf schon ihre Antwort. Mir ging es von Tag zu Tag besser. Ly übernahm immer, wenn ich mich unsicher fühlte. Leider war sie nicht das Ass in der Schule, also blieb die Lernerei nach wie vor an mir hängen. Aber das war ok. Ich lernte gern. Sie hat es sogar geschafft, dass der süße und unglaublich tolle Erik mein Freund wurde und sie war so höflich sich bei dem wunderschönen Erlebnis meines ersten Kusses völlig zurück zu ziehen und mich diesen Moment genießen zu lassen. Sie stand mir bei, als Erik und ich das erste Mal mit einander schliefen. Bis dato kannte ich nur die widerliche, eklige und schmerzhafte Tortur, die mein Vater mir immer und immer wieder antat. Wobei ich davon seit Ly da war nicht mehr viel mit bekam, da mich Ly dann immer in die hinterste Ecke meines Bewusstseins drängte und es für mich ertrug. Aber Ly beruhigte mich und gab mir die Kraft mich bei Erik fallen zu lassen. Sie sprach mir auch immer Mut zu, dass ich es Erik ruhig erzählen sollte, nein es ihm erzählen musste und das tat ich dann irgendwann auch. Erik schliff mich zur Polizei und hielt während des ganzen Aussagekrams meine Hand und wenn ich kurz davor war einen Rückzieher zumachen, übernahm Ly für kurze Zeit und boxte die Sache durch. Dann kam ich in ein betreutes Wohnen für missbrauchte Kinder und musste eine Therapie machen. Gott war das ätzend. Dem Psychater verschwieg ich wohl weißlich meine Freundin, er hätte es sowie so nicht verstanden und hätte versucht sie mir weg zu nehmen oder mich in die Klapse gesteckt. Was nur den Betreuern manchmal auffiel war, dass ich mich oft „in mich zurück zog“ und nicht ansprechbar war. Aber das waren eben genau die Zeiten, wenn ich und Ly uns ungestört unterhalten wollten.

Irgendwann kam sie mich immer seltener „besuchen“. Sie war oft Tage abwesend und ich hatte oft das Gefühl mit mir selber und meinem Leben von jetzt auf gleich wieder vollkommen überfordert zu sein, aber dann tauchte sie doch wieder auf. Sie erklärte mir, dass ich zu einer starken Frau geworden sei, die nicht mehr auf ihre Hilfe angewiesen sei und es andere Mädchen gab, die sie dringender brauchen würden als ich. Meine Versuche sie davon zu überzeugen, dass es nicht so war, dass ich sie sehr wohl brauchte und das mehr als alles andere auf der Welt, blieben zwar nicht ungehört, aber sie beharrte auf ihren Standpunkt. Sie versprach mir allerdings, dass sie es merken würde, wenn es mir richtig schlecht ging und dann wäre sie sofort wieder da. Und sie hielt Wort. Immer wenn ich nicht weiterweiß, kommt meine beste Freundin zu mir und zeigt mir, dass das Leben nicht so schwarz ist, wie ich es mir male.

Erik und ich haben mittlerweile geheiratet und eine wunder wunderschöne Tochter bekommen, die ich Lysanna getauft habe. Die andere Ly kommt nur noch selten, aber ich weiß ich kann mich auf sie verlassen. Ich weiß nicht genau was sie war. Hatte ich sie mir nur eingebildet um über die traumatische Kindheit hinweg zu kommen oder war ich wirklich von einem Engel unter seine Flügel genommen wurden und er hatte mich beschützt? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich ohne sie niemals so lange durchgehalten hätte und ihr mein Leben verdanke.

24.8.11 11:40, kommentieren